Nur wenige Monate nach der erfolgreichen Inbetriebnahme zweier Automatisierungsanlagen für insgesamt drei Fräs- und Drehzentren setzen wir erneut ein starkes Zeichen für Innovation und Zukunftssicherung: VTW investiert rund eine Million Euro in eine hochmoderne YASDA 5-Achs-Fräsmaschine samt Automatisierung sowie in einen neuen Computertomographen.
Mit der neuen YASDA Fräsmaschine samt Automatisierung erweitern wir gezielt unsere Kapazitäten in einer bestehenden Engpass-Technologie. Die Investition ermöglicht künftig einen durchgängigen 24/7-Betrieb und steigert damit sowohl Effizienz als auch Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig. Die neue YASDA YBM Vi40 besticht durch größere Verfahrwege sowie eine deutlich höhere Spindelleistung. Darüber hinaus ist die Maschine mit einer Kühlschmieremulsion durch Spindel und Werkzeug (IKZ) ausgestattet, was eine prozesssichere Bearbeitung anspruchsvoller Bauteile ermöglicht.
„Aufgrund dieser Eigenschaften passt die YASDA YBM Vi40 optimal in unseren bestehenden Maschinenpark. Sie erweitert unsere Bearbeitungsmöglichkeiten insbesondere im Bereich größerer Bauteile, bei denen wir bislang aus verfahrstechnischen Gründen an unsere Grenzen gestoßen sind“, fasst Fertigungsleiter Andreas Pichler zusammen.
Zur Automatisierung der Werkstückhandhabung wurde die Maschine mit einer EROWA ERC80‑Automation ausgestattet. Dieses Automationssystem stellt für das automatische Be- und Entladen von Werkstücken mit EROWA‑Spannsystemen – welche bereits an weiteren Fertigungsmaschinen im Einsatz sind – die technisch und wirtschaftlich beste Lösung dar. Die ERC80 wurde in einer Konfiguration mit insgesamt 16 Palettenplätzen ausgeführt. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der EROWA ERC80 ist die kompakte Bauweise, die eine platzsparende und unkomplizierte Anbindung an die Fräsmaschine ermöglicht. Darüber hinaus ist das System konstruktiv darauf ausgelegt, zukünftig eine weitere Fräsmaschine anzubinden, was eine hohe Flexibilität und Ausbaureserve für den Produktionsbetrieb bietet.
Weiters ist VTW nun auch stolzer Besitzer eines Computertomographen. Mit der neuen Anlage können Kunststoff-Spritzgussteile noch präziser analysiert und vermessen werden. Das ZEISS METROTOM 6 scout CT-System ermöglicht die Digitalisierung komplexer Kunststoff Bauteile und Baugruppen, einschließlich deren interner Geometrien und das auf höchstem Detailniveau. Das Ergebnis ist ein vollständiges 3D-Abbild, das uns die komplett zerstörungsfreie Prüfung unserer Kunststoffteile ermöglicht. Der CT ermöglicht uns Vermessung, Form- und Lageanalysen bis hin zu Soll-Ist-Vergleichen und findet Anwendung bei Erstmusterprüfung, Werkzeugkorrekturen, Analyse innerer Strukturen, Wandstärke, Materialfehler und Einschlüssen.
„Der Schritt zur CT-Messtechnik bietet uns am Standort neue Möglichkeiten zur noch effizienteren und genaueren Analyse unserer Produkte und steigert die Wettbewerbsfähigkeit in unseren Zielmärkten“, hebt der Qualitätsleiter Mathias Fröhlich stolz hervor.
Aktuell arbeiten wir intensiv an den finalen Vorbereitungen für die Inbetriebnahme der neuen Anlagen. Parallel dazu werden die Mitarbeiter umfassend geschult, um die Potenziale der neuen Technologien optimal nutzen zu können.
Geschäftsführer Manfred Schinko betont: „Investitionen in innovative Technologien, smarte Systeme und Zusatz-Qualifikationen in unsere Fachkräfte sind schon seit dem Start der VTW vor rund 5 Jahren Garanten für den Erfolg unseres Unternehmens. Das werden wir auch zukünftig so beibehalten, um unseren MitarbeiterInnen interessante Tätigkeitsfelder und unseren Kunden optimale Produkte und Lösungen anbieten zu können.“
Mit diesen Investitionen unterstreicht VTW einmal mehr seinen Anspruch, technologisch an der Spitze zu bleiben und seinen Kunden höchste Qualität sowie innovative Lösungen zu bieten.









